Produktmanagement für IT-Consulting und Beratungshäuser
Aus wiederkehrenden Kundenproblemen klare Angebote entwickeln – mit Produktdenken, gemeinsamen Methoden und einer tragfähigen Richtung für euer Leistungsportfolio.
Wenn aus Projekterfahrung ein eigenes Angebot werden soll
Produktmanagement für IT-Dienstleister verbindet Kundenverständnis, Angebotsentwicklung und eine wiederholbare Leistungserbringung.
In mehreren Kundenprojekten löst euer Team ähnliche Probleme. Trotzdem entstehen Angebot, Vorgehen und technische Umsetzung jedes Mal neu. Ein wiederverwendbarer Ansatz ist erkennbar – doch bisher fehlt die Zeit, daraus ein klares Angebot für weitere Kunden zu machen.
Produktdenken hilft IT-Beratungen und Beratungshäusern, diese Möglichkeiten gezielt zu entwickeln. Dabei muss nicht aus jeder Beratungsleistung eine Software werden. Auch ein klar abgegrenzter Service, ein wiederholbares Vorgehen oder eine Kombination aus Software und Beratung kann als Produkt geführt werden.
Vom einzelnen Auftrag zum wiederkehrenden Kundenproblem
Ein erfolgreiches Kundenprojekt zeigt zunächst, dass ihr für diesen Kunden ein relevantes Problem lösen könnt. Für ein produktisiertes Angebot braucht ihr zusätzlich Antworten auf andere Fragen: Welche weiteren Unternehmen haben das gleiche Problem? In welchen Situationen brauchen sie Unterstützung? Welche Bestandteile lassen sich wiederholen – und wo ist individuelle Arbeit weiterhin notwendig?
Der Ausgangspunkt ist deshalb nicht nur eine vorhandene technische Lösung oder eine intern bewährte Methode. Es geht um ein Kundenproblem, für dessen Lösung sich ein eigener Leistungsumfang, ein nachvollziehbarer Nutzen und eine wirtschaftlich tragfähige Leistungserbringung definieren lassen.
Individuelle Projekte bleiben dabei wertvoll: Sie liefern Einblicke und ermöglichen neue Lösungen. Produktmanagement schafft Kriterien dafür, welche Erkenntnisse ihr über einen einzelnen Auftrag hinaus nutzen wollt.
Was IT-Consulting-Teams beim Produktdenken fordert
- Wiederkehrende Probleme von Einzelanforderungen unterscheiden: Ein Kundenwunsch ist noch kein Markt. Interviews, Projektanalysen und Gespräche mit Vertrieb und Beratung helfen, gemeinsame Muster zu erkennen und ihre Relevanz für ein Zielsegment zu prüfen.
- Ein verständliches Angebot definieren: Kunden sollten erkennen, welches Problem ihr löst, für wen die Leistung gedacht ist und welches Ergebnis sie erwarten können. Leistungsumfang, Voraussetzungen und Grenzen gehören dazu.
- Standardisierung und Individualisierung abwägen: Was bleibt fest, was kann konfiguriert werden und was ist ein eigener Projektauftrag? Diese Unterscheidung erleichtert Angebote und schützt das Team davor, jede Kundenanpassung unbemerkt zur Produktentwicklung zu machen.
- Produktverantwortung neben Delivery ermöglichen: Wer ausschließlich an Kundenaufträgen arbeitet, hat wenig Raum für Markteinblicke und die Weiterentwicklung des Angebots. Verantwortlichkeiten, Kapazitäten und Entscheidungswege müssen zu dieser zusätzlichen Aufgabe passen.
- Wirtschaftlichkeit über den Auftrag hinaus betrachten: Entwicklung und Pflege wiederverwendbarer Bestandteile, Einführung, Support und Vertrieb verursachen Aufwand. Produktteams brauchen Annahmen dazu, wie häufig das Angebot genutzt wird und welche Leistung pro Kunde erforderlich bleibt.
- Vertrieb und Leistungserbringung verbinden: Ein vermarktbares Leistungsversprechen muss im Alltag lieferbar sein. Beratung, Vertrieb, Marketing und technische Teams brauchen deshalb ein gemeinsames Verständnis des Angebots und der passenden Kunden.
Mit einem konkreten Angebot anfangen
Für den Einstieg eignet sich ein Leistungsfeld, in dem ihr wiederkehrende Probleme vermutet und auf Erfahrungen aus Kundenprojekten zurückgreifen könnt. Gemeinsam lassen sich Zielkunden abgrenzen, die wichtigsten Annahmen sammeln und gezielt überprüfen.
Ein Workshop kann daraus beispielsweise eine Value Proposition, eine erste Angebotsstruktur oder einen Discovery-Plan entwickeln. Wenn das Angebot bereits existiert, können gemeinsame Priorisierungskriterien und eine Roadmap die Weiterentwicklung unterstützen.
Hilfreiche Arbeitsgrundlagen sind eine klare Trennung von Standardleistung, Optionen und individuellen Ergänzungen sowie ein Überblick über die beteiligten Rollen. So wird aus einer Produktidee ein Vorhaben, das Vertrieb und Delivery gemeinsam weiterführen können.
Wie IT-P an seinem Leistungsportfolio gearbeitet hat
Alexandra Bruns beschreibt im Feedback zum Inhouse-Training, wie die Verbindung von Methoden und direkter Anwendung die Arbeit an den eigenen Produkten und Prozessen unterstützt hat:
Besonders überzeugend war die Kombination aus gezielter Wissensvermittlung und konkreter Anwendung: Wir haben die Inhalte direkt an unseren eigenen Produkten und Prozessen erprobt, nicht an Lehrbuchbeispielen.
Die Trainer bringen echte Erfahrung aus IT- und Dienstleistungsumfeldern mit, was die Praxisnähe nochmal deutlich erhöht hat. Die Atmosphäre war dabei kollegial und angenehm.
In einem Satz: Eine praxisnahe Schulung, aus der wir nicht nur viel mitgenommen haben, sondern auch direkt mit einer konkreten Roadmap rausgegangen sind – für eine kundenorientierte und strategische Ausrichtung unseres Leistungsportfolios. Klare Weiterempfehlung!
Alexandra Bruns
Geschäftsführung · IT-P GmbH
Inhouse-Schulungen und Workshops für IT-Beratungen
Eine Inhouse-Schulung im Produktmanagement schafft gemeinsame Grundlagen für Kundenverständnis, Segmentierung, Produktstrategie und Vermarktung. Beispiele und Übungen richten wir auf eure Dienstleistungsangebote und die Aufgaben der beteiligten Teams aus.
Mit Workshops für Produktmanagement-Teams arbeitet ihr an einem konkreten Angebot oder einer Portfoliofrage: etwa an der Auswahl eines Zielsegments, der Value Proposition, dem Leistungsumfang oder einer abgestimmten Roadmap. Vorab vereinbaren wir die Fragestellung, die Beteiligten und ein realistisches Arbeitsergebnis.
Für einzelne Produktverantwortliche bieten unsere offenen Schulungen zusätzlichen Austausch mit anderen Technologieunternehmen.
Welches Leistungsfeld möchtet ihr über einzelne Kundenprojekte hinaus entwickeln? Beschreibt uns eure Ausgangslage – wir klären gemeinsam, welche Unterstützung zu eurem nächsten Schritt passt.
